Luftschleieranlagen für WindfängeLüftungsanlagen im Eingangsbereich verbessern Raumklima

Meist sind die Eingänge von Büro- und Gewerbebauten mit Windfängen ausgestattet, die bei hoher Frequentierung einen möglichen Durchzug verhindern und den Kaltlufteinfall ins Gebäudeinnere verringern sollen. Sind diese zu klein dimensioniert oder die Türen zu häufig geöffnet, so können sie ihrer Aufgabe nur geringfügig bis gar nicht nachkommen, und insbesondere in den Wintermonaten gelangt die kalte Luft ungehindert in den Innenraum. Abhilfe können hier die Luftschleieranlagen des Herstellers Teddington verschaffen – nachträglich eingebaut, sorgen die Komponenten für ein angenehmeres, vor allem konstanteres Raumklima und sollen zugleich helfen langfristig Energiekosten einzusparen.

Zunächst wird auf der Außenseite des Eingangsbereiches eine Lüftungsanlage ohne Heizregister (Kaltluftschleier) mit nach innen drehender Luftwalze montiert, an der Gebäudeinnenseite eine Anlage mit Heizregister (Warmluftschleier) und nach außen drehender Luftwalze. Sie sorgt u.a. für konstante Temperaturen im Windfang, sodass die unbeheizte Umluft der Kaltschleieranlage nicht als Zugluft empfunden wird. Durch die Trennung der Warm- und Kaltluftschleieranlagen werden sogenannte lufttechnische Kurzschlüsse verhindert, das heißt, dass die Abluft der einen Anlage nicht von der anderen als frische Zuluft angesaugt wird.

Die E-Serie des Herstellers ist mit dem Druckkammer-Düsensystem Convergo ausgestattet. Dabei arbeiten die Düsen nach dem Venturi-Prinzip: Innerhalb der Düsensegmente teilt ein tragflächenförmiges Profil den Luftstrahl in einen scharfen Kernstrahl und einen induktiven Stützstrahl und führt beide am Ende wieder zusammen. Dabei entsteht über die gesamte Gerätebreite ein gebündelter Luftschleier mit hoher Wurfweite. Eine Hohlkehle am nach außen gerichteten Düsenprofil wirkt nun als „scharfe“ Abrisskante; sie reduziert die Induktion von unerwünschten Außenluftanteilen. Die „weichere“ Abrisskante des nach innen weisenden Düsenprofils bewirkt dagegen eine erwünschte Induktion der Raumluft in den Luftschleier und trägt zur komfortablen Temperierung der Innenluft bei. Im Gegensatz zu anderen Systemen mit konventioneller Luftführung benötigen die Anlagen dieser Serie bei gleicher Abschirmleistung laut Hersteller ein um bis zu 40% geringeres Luftvolumen. Somit werden weniger Luft bewegt und mögliche Zugerscheinungen verringert.

Nach der Installation der technischen Komponenten werden mithilfe einer Nebelmaschine die Düsen ausgerichtet und die benötigte Leistung des Ventilators festgelegt. Funktioniert die Anlage erfolgreich, so werden Windböen vor dem Eintritt ins Gebäude gebrochen und ein seitlicher Lufteinfall von dem Kaltschleier verhindert. Die Geräte sind in individuellen Längen bis zu 300 Zentimetern erhältlich, zudem gibt es sie in fünf unterschiedlichen Bauformen und drei Leistungsklassen. Sollte es baulich nicht möglich sein, die Lüftungsanlagen im oberen Bereich des Windfangs zu installieren, so bietet der Hersteller auch Ausführungen zur seitlichen Aufstellung mit horizontaler Ausblasrichtung an.